Rauchmelder in Bayern Pflicht

Seit dem 01.01.2013 besteht in Bayern die Rauchmelderpflicht für alle Neu- und Umbauten, d.h. diese müssen ab diesem Zeitpunkt mit Rauchmeldern ausgerüstet werden.

Bestandswohnungen müssen bis zum 31.12.2017 nachgerüstet werden. Hierbei steht es dem Vermieter frei, wann er innerhalb der Übergangsfrist die Rauchmelder installieren lässt. Einen Rechtsanspruch vor Ende der Übergangsfrist hat der Mieter nicht.

Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestausstattung umfasst : Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen.

Bei Bewohnern von eigenen Wohnungen setzt man auf deren Einsicht, dass Rauchwarnmelder im Brandfall Leben retten können.

Um die Funktionsfähigkeit der installierten Rauchmelder sicherzustellen, müssen diese nach Herstellerangaben, jedoch mindestens einmal alle 12 Monate überprüft werden.

Zum Prüfungsumfang gehört „ob die Raucheindringöffnungen frei sind (z. B. Abdeckungen, Verschmutzung durch Flusen und Stäube), eine funktionsrelevante Beschädigung des Rauchwarnmelders vorliegt und die Umgebung von 0,5 m um den Rauchwarnmelder frei von Hindernissen (z. B. Einrichtungsgegenstände) ist, die das Eindringen von Brandrauch in den Rauchwarnmelder behindern“.
Zusätzlich muss die Funktion überprüft werden, die zur akustischen Warnung den akustischen Signalgeber und ggf. die optische Individualanzeige des Rauchwarnmelders aktiviert.